LESBOS - Hochzeitsreise

 

Wen unsere Hochzeit interessiert - Hochzeit

Reisezeitraum:  28. Mai – 11. Juni 2008
Hotel:              „Alma Beach“ bei Petra

Wander- bzw. Reiseführer:   Sunflower - Lesvos Wanderungen und Autotouren
                                        Michael Müller - Lesbos
                                        Mike Maunder - On Foot in North Lesvos

Straßenkarte:    Road Edition Nr. 212 - Lesbos 1:70.000
Kilometer:        gesamt ca. 1.000 km

Die Einkaufsmöglichkeiten bzw. Lokale sind in ca. 20' zu Fuß vom Hotel aus zu erreichen. Man muss nicht auf der Uferstraße gehen - es gibt auch einen Weg vom Hotel weg parallel zur Straße. Dort ist es etwas schattiger und es fahren auch nicht so viele Fahrzeuge. Die Uferstraße entlang sind Laternen aufgestellt und es ist auch ein Radfahrweg angezeichnet, jedoch parken dort meistens die Einheimischen ihre Autos. Gehsteig gibt es keinen.

Ausflugsziele, die man meiner Meinung nach gesehen haben sollte, sind

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der versteinerte Wald bei Sigri (gibt es sonst nur in Amerika)

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das Museum für Olivenöl-Produktion in Agia Paraskevi und

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die frei lebenden Flamingos bei Kalloni.

 

1. Tag                     2. Tag:                          3. Tag:                  4. Tag:          5. Tag:                6. Tag:                        7. Tag:
Hotel Alma Beach     Spaziergang Anaxos         Kalloni,Vatera        Molyvos         Der Westen          Hotel-Umgebung          Skala Eressos
 

8. Tag:                            9. Tag:             10. Tag:                         11. Tag:                  12. Tag:              13. Tag:
Wanderung Lafionas          Gavathas          Wanderung Molivos          Moria, Mytilini          Lambou Mili         Ag. Paraskevi, Wanderung
 

14. Tag:                 15. Tag:
Petri, Anaxos          Heimflug

 

 

1. Tag:

Abflug war um 6:55 in Wien Schwechat und Landung um Ortszeit 9:50 in Mytilini (das Gepäck war so schnell da, dass der 2. Bus vom Flugzeug noch gar nicht da war).  Wir hatten bei Billy's - Rent a car einen Mietwagen über Internet von und bis Flughafen gebucht und eine Dame empfing uns bereits, obwohl wir eine halbe Stunde früher als angekündigt, gelandet waren. Wir gingen kurz zu unserer Reiseleiterin von Jahn Reisen und gaben bekannt, dass wir den Transfer nicht in Anspruch nehmen und machten uns um 10:15 auf Richtung Norden, Richtung Petra.

Man kommt relativ rasch in die Hauptstadt Mytilini. Ich hatte zwei Stadtpläne und mir die zu fahrende Strecke bereits auf Google earth angesehen. Trotzdem misstraute mir mein Mann einmal und fuhr gerade aus weiter, statt wie ich meinte nach links. Na, wer da wohl recht hatte . Also umgedreht ein Stück zurück und doch in die Richtung, wie Frau erklärt hat. Danach kamen wir ohne Probleme durch die Stadt, am Kastell vorbei und die Ostküste entlang hinauf. Diese Strecke ist zwar sehr schön, aber über Kalloni geht's viel schneller. Dort ist eine ganz tolle Bundesstraße und irgendwie sieht's aus, wie wenn die auf 4 Spuren ausgebaut werden würde (teilweise).

Die restliche Strecke verlief problemlos und kurz vor Petra blieben wir an einem kleinen Supermarkt stehen, um uns gleich einmal mit stillem Wasser einzudecken. Da ich bereits bei Hotelbewertungen gelesen hatte, dass aus den Wasserhähnen im Hotel nur Salzwasser kommt, kauften wir gleich mal 6x 1,5l Flaschen. Ich stellte mir ja unter Salzwasser Meerwasser vor, aber so schlimm war es dann doch nicht. Das Wasser schmeckte halt salzig, auch im Pool. Also für's Duschen und so ist es gar kein Problem, nur beim Zähne putzen brauchte ich das Wasser aus der Flasche. Meinem Mann hingegen war's auch da egal.

Um 12:30 kamen wir im Hotel Alma Beach in Petra an. Hier einige Bilder der Anlage.

= im Vordergrund die Straße nach Petra (führt direkt vor dem Hotel vorbei)
           und durch die Hotelanlage geht es zum Avlaki Beach (wirklich sehr wenig Verkehr)
   = Avlaki Beach
   = Weg zum Anaxos Beach

X = die "alten" Zimmerkomplexe
X = neue Zimmer mit Meerblick, die sich Richtung "Aegean View" hin ziehen

1 = der Hügel hinter dem Pool des Hotels (sieht man auf den Bildern der Reiseveranstalter)
2 = Pool und Poolbar
3 = Haupthaus mit Rezeption, Essensraum (mit Außenbereich), Hotelbar mit Terrasse
4 = Bootsanlegesteg von Avlaki
5 = Hotel Clara, am Hügel gebaut und bei x = Pool mit Poolbar dieses Hotels
6 = Hotel Aegean View

 


(3) Speisesaal von der Terrasse der Poolbar aus


Links der Swimmingpool (2), gerade die "alten" Gebäudekomplexe (X) - auf Google Earth schön zu sehen
im Vordergrund rechts sind noch nicht fertige Zimmer und dahinter die neuen Meerblickzimmer (X).


Die neuen Zimmer mit Meerblick (am Anlegen des Gartens wird gearbeitet - keine Lärmbelästigung).
Auf dem Weg, wo ich hier stehe, geht man ca. 100 m zum Avlaki Beach mit 2 sehr schönen Tavernen.

 

               
Zugang zu den Zimmern                                                                                Ausblick aus Zimmer Nr. 211

 

Wir bekamen Zimmer Nr. 611. Es war groß mit einem sehr kleinen Bad und kleinem Balkon. Es lag ganz am Rand des Gebäudekomplexes und wir hatten ein Fenster hinauf zur Straße und die Balkontüre zur Seite zur Straße. Direkt vor unserem Badfenster waren zwei Schwalbennester. Wir sahen uns einmal in der Anlage und der Umgebung um und fuhren, nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, in den Ort zum Abendessen.

Wir stellten unseren Kia Piccanto auf den Parkplatz bei der Bushaltestelle ab und gingen an der Uferstraße entlang Richtung Panorama Hotel weiter. Hier gibt es dann schon einen Gehsteig und auch nette Bankerl zum sitzen. Wir fanden ziemlich gleich das "To Stratos" recht schön und gingen rein. Wir aßen 1x Mixed Grill und 1X Gyros mit 2x Cola light und zahlten € 18,-. Das Essen war wirklich rundum gut.

Wir fuhren zum Hotel zurück und sahen uns noch den gleich 200m entfernt von der Anlage liegenden Avlaki Beach an. Dieser Strand ist zwar klein, aber fein. Da wir ziemlich müde waren, sahen wir mal im Fernseher nach, was es für Sender gab - - nur ARD und CNN, sonst nur griechisches. Na ja, nicht gerade prickelnd. Um 22 Uhr wollten wir schlafen, doch irgendwie fuhren an diesem Tag bzw. in der Nacht so viele Mopeds mit lautem Getöse auf dieser Straße vorbei, dass es uns erst um ca. 1 Uhr gelang, einzuschlafen. Um 5:45 wurden wir dann durch lautes Vogelgezwitscher geweckt . Na guten Morgen.

 

2. Tag: Strand von Anaxos, Molyvos (Mithimna)

Da wir nicht wie in Rhodos eine ganze Woche lang warten wollten mit Zimmertausch, fragten wir gleich an diesem Morgen, ob wir nicht ein ruhigeres Zimmer haben könnten. Die Damen waren redlich bemüht und sehr freundlich und am nächsten Tag durften wir wechseln.

Nach dem Frühstück gingen wir zu Fuß zum Strand von Anaxos. Von unserem Hotel aus runter zum Avlaki Beach und immer neben dem Meer entlang. Zeitweise muss man etwas über große Steine klettern und einmal am Felsen entlang, aber es ist nicht so schlimm.

   

Nach einem Spaziergang entlang des Strandes und einer kurzen Rast bei kühlem Cola, gingen wir den selben Weg wieder zurück. Um 12 Uhr waren wir wieder beim Hotel und fuhren nach Molyvos Mittag essen.

Wir parkten uns gleich am Parkplatz rechts vom Taxistand weg ein und gingen die schmalen Gassen durch die Ortschaft. Es gibt zwar weiter drinnen auch noch einen kleinen Parkplatz, aber wir blieben immer draußen stehen, da die Straßen wirklich eng sind. Es hatte um die 30°C und wir genossen den "natürlichen" Schatten in der Einkaufsstraße.

Bei "Betty's" wurden wir in den 3. Stock gelotst, wo wir direkt vom Balkongeländer runter sehen konnten auf die schmalen Gassen und das Meer. Wir aßen einen griechischen Salat und 1x Red Snapper mit 2x Cola light und bezahlten € 19,-. Man sitzt wunderschön und das Essen war sehr gut.

Nachdem wir langsam durch die Einkaufsgasse des Ortes zurück zu unserem Auto geschlendert waren, kamen wir um 15:30 wieder ins Hotel. Da machten wir es uns am Pool gemütlich. Es waren genügend Liegen frei und mein Schatz war fast allein im Wasser.

 

Abendessen gingen wir diesmal zum Avlaki Beach zur Taverne "Avlaki". Hier aß mein Mann einen griechischen Salat und ich 1x Souvlaki (mit Pommes und Reis) mit 2x Cola light und zahlten € 19,-. Auch dieses Essen war sehr gut. Danach gingen wir noch in den Ort und sahen uns dort einmal etwas um. Da gab es doch wirklich eine richtige Konditorei. Wir haben uns über Tiramisu und ein Nusstörtchen hergemacht. Für griechische Verhältnisse - erste Sahne . Für € 9,90 mitsamt Getränken gar nicht sooo schlimm. Offenes, cremiges Eis gab's dort auch, aber das war richtig schön teuer, dafür ist eine Kugel so groß wie bei uns zwei.

 

 

3. Tag: Kalloni - Vatera

Die 2. Nacht konnten wir komischerweise ganz toll schlafen. Wir bevorzugten trotzdem einen Zimmerwechsel. Bereits nach dem Frühstück konnten wir umziehen. Wir bekamen nun Zimmer 211. Dieses war etwas kleiner als das 1., dafür war das Bad größer und die Terrasse der Wahnsinn.

   
Blick zur Straße                                                  Blick zum Pool

 

Wetter:    28°C                                                                  Fahrtzeit:    3,5 Std.
Strecke:   125 km                                                               Abfahrt:      9:30

Nach dem Zimmerumzug haben wir uns auf den Weg nach Kalloni gemacht. Wir wollten zu den Salzseen fahren, um die dort frei lebenden Flamingos zu sehen. Der Ort Kalloni ist hauptsächlich Verkehrsknotenpunkt und Einkaufsort. Dort gibt es einen größeren, einheimischen Supermarkt "Atlantik" (Ατλαντικ), der sehr gut sortiert und auch billiger ist, wie die unzähligen, kleinen Märkte.

 

 

Um 10:05 kamen wir zu den Gewässern westlich von Skala Kalloni. Nachdem wir in den eigens dafür gebauten Bird-Watching Kästen vergebens nach Flamingos Ausschau gehalten haben, haben wir beim zurückgehen unter einer kleinen Brücke 2 Schildkröten entdeckt. Wir fuhren um 10:50 zurück in den Ort Skala Kalloni und sahen uns etwas am Strand um.

 

 

Da es noch zu früh zum Mittag essen war, fuhren wir um 11:30 weiter. Wieder durch das Gewühl in Kalloni durch und Richtung Vassiliká nach Süden. Ca. 3,5 km nach der Kreuzung in Kalloni kommt man auch zu Salzseen, bei denen ein Beobachtungsposten für Bird-Watcher steht. Auch dort haben wir Halt gemacht - und siehe da - ziemlich weit weg standen doch wirklich viele, viele Flamingos.

 

 

Um 12:05 sind wir dann weiter gefahren über Vassiliká und Vríssa nach Vaterá (Ankunft 12:55). Dort ist zwar der längste Strand der Insel, aber unserer Meinung nach nicht der schönste.

Wir bogen bei der T-Kreuzung nach links und kamen gleich darauf zu einer offenen Taverne. Es war hier generell noch sehr ruhig. Viele Geschäfte und Tavernen machten sich gerade erst frisch für die neuen Besucher oder hatten überhaupt noch geschlossen. Die Strände wurden teilweise auch noch in Stand gesetzt. Man merkt, dass hier erst Mitte bis Ende Juni die richtige Saison beginnt.

Wir gingen also in die einzige schon offene Taverne mit Namen "Zougas". Es gab zwar nicht die ganze Speisekarte (da "low season"), aber wir bekamen einen Krug mit Wasser (gratis) und aßen 1x gegrillte Hühnerkeule und 1x Spaghetti mit geriebenem Käse um € 11,40. Als wir gehen wollten, rief uns der Kellner nach und drückte uns 6 frisch gepflückte und gewaschene Marillen in die Hand. Die schmeckten total lecker.

 

 

Um 13:45 fuhren wir wieder zurück Richtung Vassiliká, dann ca. 3 km nach der Kreuzung links nach Achladeri gibt es einen kleinen Parkplatz auf der linken Seite (14:25). Von dort aus gingen wir zum "Wasserfall von Pesa" (Quelle: M. Müller S.154). Es kam zwar sehr, sehr wenig Wasser runter, aber es ist dort angenehm kühl und man kann noch weiter den Bach entlang gehen. Wir kehrten jedoch zum Auto zurück und fuhren um 14:45 zurück zum Hotel.

 

 

 

In Kalloni deckten wir uns im Supermarkt mit Lebensmitteln und Obst ein. Um 16:25 kamen wir im Hotel an. Wir gingen noch zum Pool, wo genug freie Liegen waren und rasteten ein wenig. Das Abendessen genossen wir dann auf unserer tollen Terrasse.

 

4. Tag: Molyvos (Mithimna)

Wetter:    28°C                                                                   Fahrtzeit:   ca. 20 Min.
Strecke:   16 km                                                                 Abfahrt:     9:55

Wir kamen um 10:07 in Molyvos an und stellten unser Auto gleich beim ersten Parkplatz rechts ab (wenn man in den Ort hineinkommt ist rechts ein Taxistand und eine Schule, gleich danach geht rechts eine Straße Richtung Burg, dann gleich wieder rechts ist der Parkplatz).

Von dort aus gingen wir der Straße nach zur Burg hinauf. Nach einer halben Stunde standen wir dann vor verschlossenem Tor. Ich habe in einem Forum etwas von Renovierung gelesen, vielleicht wird auch erst zur Hauptsaison eröffnet - ich weiß es nicht. Wir gingen also durch die kleinen gewundenen Gässchen hinunter in den Ort selbst. Um 11 Uhr waren wir dann in der Einkaufsstraße von Molyvos. Hier reihen sich die verschiedenen Geschäfte und Lokale aneinander. Wir kauften uns erst einmal ein Eis, setzten uns auf eine Stiege und beobachteten das bunte Treiben. Danach gingen wir noch weiter zum Hafen.

             

 

Um kurz nach 12 Uhr waren wir wieder im Hotel und gingen zur Poolbar essen. Es ist auf dieser Terrasse ziemlich windig. Auch wenn mir immer heiß ist, hatte ich dort meistens eine lange Hose an. Wir saßen jedoch im Schatten und nicht in der prallen Sonne. Wir aßen 1x Souvlaki mit Pommes, Pita und Cocktailsauce (hervorragend) und 1x Pizza Special (gibt es bessere) und zahlten mit Eistee und Cola insgesamt € 16,50.

 

5. Tag: Skalochori - Antissa - Versteinerter Wald - Sigri

Wetter:     26°C                                                                  Fahrtzeit:   3,5 Std.
Strecke:   133 km                                                               Abfahrt:     8:35

Heute musste mein Schatz schon früh aus den Federn, denn ich wollte zum versteinerten Wald. Da es dort keinen Schatten, sondern nur mehr Felsen und Disteln gibt, wollte ich nicht genau zur Mittagszeit hinkommen. Die Fahrt über Anaxos bis Skoutaros geht noch sehr gut, dann wird's jedoch ziemlich kurvig und bergig. Der Weg von Petra bis Vatousa beträgt zwar nur 25 km, trotzdem benötigt man dazu fast eine 3/4 Stunde.

Um 10 Uhr parkten wir vorm versteinerten Wald. Mit uns kam gerade ein anderes Auto mit an. Es war etwas windig, was dort in der prallen Sonne aber nichts machte. Wir zahlten den Eintritt von € 2,- pro Person und sahen uns auf der Karte um, welche Strecke wir gehen wollten. Wir entschieden uns für die lange Route. Leider hat uns der Mann an der Kassa keinen Plan oder eine Broschüre dazu angeboten, diese muss es aber geben, da bei allen Exemplaren Nummern dabei stehen. Ich schätze, dass das irgendwo erklärt wird, habe aber auch beim hinausgehen nichts entdecken können.

Ich finde es sehenswert. An den Baumstumpfen sieht man teilweise wirklich noch die Jahresringe und die vielen verschiedenen Farben sind beeindruckend. Das größte Exemplar sieht man nur, wenn man die große Runde oder von der kleinen Runde vor dem Ausgang links hinunter geht. Dort steht ein Baumstumpf eines Sequoias (Mammutbaum) mit ca. 1,5-2 m Durchmesser (Bild rechts). Der soll einmal 8 m gehabt haben. Normalerweise findet man diese Bäume nur in den USA, deshalb ist dieser versteinerte Wald eine Sensation für Europa und angeblich (lt. Reiseführer) sollen sogar die Amerikaner von diesem Park begeistert sein. Bald kann ich es vergleichen, da wir nächstes Jahr bei der Route 66 Befahrung beim amerikanischen "petrified forest" vorbeikommen.

                       

Um 11:05 hatten wir unsere Runde beendet und fuhren weiter nach Sigri. Zuerst steuerten wir den Hafen an (11:25), dort wehte eine steife Brise und wir fuhren zum Beach. Der Strand ist zwar klein, aber ganz nett. Er wurde gerade erst gesäubert und aktiviert. Da es zum Baden zu kalt war, fuhren wir durch den Ort zurück zum Hafen (ganz schmale Straße, bei der man nicht glaubt, wieder wo hinauszukommen). Hier sieht man nur ein paar Fischer an ihren Netzen hantieren und ein paar Katzen, die nach Essbarem suchen. Die Tavernen sind größtenteils noch geschlossen und Touristen eine Seltenheit.

Wir gingen in die erstbeste Taverne am Platz und bestellten beide "small fried fish" und eine große Flasche Wasser. Es war sehr gut, nur wenn man heikel ist, was Gräten anbelangt, sollte man das nicht essen. Beim zahlen, blieb der Wirt auf seinem Sessel 2 Tische neben uns sitzen, meinte nur € 10,- und tratschte weiter mit seiner Frau. Wir legten ihm € 12,- hin und hatten noch immer das Gefühl zu wenig bezahlt zu haben. Um 12:30 fuhren wir den selben Weg zum Hotel zurück, wie wir gekommen waren.

Wir machten nach Antissa noch einen kurzen Abstecher zu einem Strand, den ich bei der Ferienmesse in Wien als Geheimtipp bekam (13:05). Was soll ich sagen, man soll diese Tipps ja nicht zu laut in die Welt posaunen. Seht selbst.

Nach einer kurzen Besichtigung war klar: hier her kommen wir noch einmal und fuhren also nach 3 Minuten weiter zurück zum Hotel (14:05). Wir faulenzten wieder den ganzen Nachmittag am Pool und auch heute war es kein Problem eine Liege im Schatten zu bekommen. Auf der einen Seite des Pools ist der Felsen, wo Sonnenschirme aufgestellt sind. Auf der anderen Seite gibt es eine fixe Beschattung. Hier sind zwischen zwei Liegen so Art Tischchen am Kopfende, wo man sogar das Essen serviert bekommt (wenn man das will).

Am Abend gingen wir in den Ort essen und ließen uns dieses Mal im "Salt'n Pepper" in der Einkaufsstraße nieder. Wir bestellten uns einen Mixed Grill für 2 und 2 Cola light. Diese besorgte uns der Kellner schnell im Supermarkt. Der spricht hervorragend englisch und ist total freundlich. Das Essen teilten wir uns mit zwei Katzen. Es war sehr gut, nur für uns teilweise zu fett. Da aber so viele verschiedene Sachen auf der Platte waren, bekamen die Katzen das fette und wir das magere .

Wir bezahlten € 21,- und suchten uns nun ein Lokal mit Internet. Gleich nach der Bushaltestelle ist eine Cocktailbar mit 3 Laptops. Dort machten wir es uns gemütlich und surften jeder eine 1 Stunde (1/4 Std. = 1,- steht angeschrieben). Wir zahlten dafür nur € 6,-. Vielleicht gab's Rabatt, weil noch so wenig Leute da waren. Die Verbindung ist dort total gut und schnell, komplett untypisch für Griechenland. Wir sahen uns auch die Karte für die Cocktails an und waren sprachlos über die Preise. Auch in der Bar nebenan kosteten diese € 7,- und aufwärts. Das war uns für die Kalorienbomben doch etwas zu teuer.

Wir beschlossen an der Hotelbar nachzusehen und waren echt erstaunt. Dort gab es viele, sehr gute Cocktails um 4,20 oder 4,50 und sogar ein Schälchen mit Knabbereien gab es um diesen Preis dazu. Hier verbrachten wir einige Abende unseres Aufenthalts.

 

6. Tag: Spaziergang

Wetter:     26°C                                                             Strecke:   7 km

Diese Nacht war eine solche Unruhe, sowohl im Nebenzimmer, als auch von Neuankömmlingen bis 23:30, dass wir heute lange im Bett blieben. Nach dem Frühstück wollten wir zur "Achilles - Quelle" gehen. Nach einem Reisetipp von Michael Müller S. 189 kommt man von der Straße nach Petri aus in etwa 15' dorthin.

Wir sind also um 9:55 vom Hotel aus weggegangen über die Parallelstraße zur Uferstraße (von mir im weiteren "Fußweg" genannt) bis in den Ort rein, dann rechts durch den Ortsteil Agia Marina und gerade über die Umfahrungsstraße auf die Straße Richtung Petri. Bei der 1. Rechtskurve (10:25) gingen wir gerade aus weiter, wie im Reiseführer geheißen, nur wir fanden weder ein Zickzack aufwärts, noch eine Quelle. Rechts von uns war ein ausgetrockneter Bachlauf, also kletterten wir diesen weiter hoch, aber das kann man sich sparen.

Erstens ist ca. 500 m entfernt auf der rechten Seite eine Mülldeponie und der Wind weht den Mist bis zu diesem Bach. Vom Viehmist auf den Steinen ganz zu Schweigen. Zweitens endet die Kletterei nach ca. 10' bei einem Stacheldrahtzaun. Ich vermute, dass das neu gebaute Haus linker Hand zu Beginn dieses Weges damals noch nicht existierte und dieses jetzt den richtigen Weg versperrt. Wir drehten jedenfalls um und waren um 11:25 bei der Platia in Petra. Dort setzten wir uns einen Moment auf ein Bankerl auf der Mole und kehrten dann zum Hotel zurück (12:00).

Zu Mittag aßen wir wieder bei der Poolbar. Dieses Mal war es 2x Souvlaki mit Icetea lemon und Cola light um € 17,-. Am Nachmittag faulenzten wir und machten es uns zum Abendessen auf unserer Terrasse gemütlich. Danach gingen wir noch zur Hotelbar und genehmigten uns einen Pina Colada und einen Monkey's Lunch um € 9,20.

 

7. Tag: Skala Eressos

Wetter:     24°C                                                                       Fahrtzeit:   4 Std.
Strecke:   118 km                                                                    Abfahrt:     9:15

Heute mussten wir einmal tanken (wen's interessiert 19l - € 25,-) und fuhren dann über Kalloni, Parakila (9:55), Agra und Mesotopos (10:30) nach Skala Eressos (10:55). Wir gingen ein wenig am Strand spazieren, machten es uns in der Sonne gemütlich, kauften etwas Obst und fuhren um 12:15 wieder ab.

Diese Insel hat ihren Namen ja nicht ohne Grund, aber so auffällig wie hier in Skala Eressos ist das nirgends auf der Insel. Hier sieht man fast nur weibliche Touristen. Männer sind hier Mangelware (außer die Griechen selbst natürlich).

Die Strecke zurück zum Hotel führte uns durch Antissa (12:45) und natürlich Anaxos. Dort kaufte ich in der Bakery Brot für unser Abendessen und konnte bei den Erdbeertörtchen nicht widerstehen (mmmmmmmm - waren die lecker). Um 13:25 waren wir jedenfalls wieder im Hotel.

Mittagessen und Nachmittagsbeschäftigung fielen gleich aus, wie an den Vortagen. Am Abend machten wir uns auf den Weg ins Dorf. Wieder über den Fußweg rein und bei der kleinen Platia (umzingelt mit Tavernen und links am Eck ein Obststand) bogen wir links ab und kamen zu den Stufen auf den Kirchenfelsen rauf zur Marienkirche "Panagía Glykofiloúsa", das Wahrzeichen von Petra. Hier überwindet man mit 114 Stufen ca. 35 m. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf die vielen engen Gässchen und kleinen Häuser des Ortes.

Vor der Kirche saß ein älterer Mann und begann gerade zu schnarchen, als wir oben ankamen. Wir husteten einmal um die Wette und gingen weiter. Der Mann sprang förmlich von seinem Sessel und begrüßte uns freundlich. Mein Mann zog die Brieftasche und der Grieche meinte, wir müssten nichts bezahlen. Natürlich nahm er trotzdem gerne das Geld, das wir ihm in das (ja extra dafür vorgesehene) Teller legten. Er warnte uns auch noch, dass in 3 Minuten die Glocken zu läuten beginnen würden.

Als dann die Glocken läuteten, begann er draußen auf seinem Sessel zu singen. Es war eine ganz besondere Atmosphäre drinnen und als ich noch eine Kerze für meinen verstorbenen Papi anzündete und an meine arme Mami dachte, die gerade bei Reduktionskost auf Kur war, kämpfte ich gewaltig mit den Tränen.

 

 

Danach gingen wir runter zur Platia, setzten uns wieder einmal auf ein Bankerl an der Mole und betrachteten schweigend die Wellen und das Gewühl auf der Uferstraße.

 

8. Tag: Wanderung nach Lafionas

Wetter:     25°C, teilweise bewölkt                                           Abmarsch:     9:30
Gehzeit:    2 Std. 30'                                                               Strecke:         ca. 9,5 km

Wir folgten dem Wanderführer von Mike Maunder, Walk 20 hinauf und Walk 21 wieder hinunter gleich vom Hotel weg.

Vom Hotel weg (0:00) auf dem Fußweg bis zur asphaltierten Straße nach Kalloni (ΚΑΛΛΟΝΙ). Dort biegen wir rechts ab. Links von uns ist ein fast ausgetrockneter Bachlauf. Wir gehen gerade weiter bis zur Umfahrungsstraße (0:27), überqueren diese und nehmen den Weg direkt gegenüber. Wir gehen ca. 10' zwischen Olivenhaine bis links das Verwaltungsdepot von Petra erscheint (etwas zurück gesetztes Gebäude mit Maschendrahtzaun umgeben). Fast sofort danach biegen wir rechts ab (Haus rechts). Etwas später überqueren wir über eine betonierte Brücke den Bach (ausgetrocknet) und der Weg steigt leicht an. Lafionas kommt rechts ins Blickfeld.

               

Nach weiteren 5' kommen wir zu einer Gabelung, an der wir uns links halten. Diesem Weg folgen wir ca. 10'. Dann bei einer weiteren Brücke und einem Zaun linker Hand, halten wir uns rechts und folgen weiter dem Feldweg (0:54). Der Weg wird nun ziemlich steil und schraubt sich immer weiter Richtung Ziel. Dann sieht man das 1. Haus von Lafionas (1:12). Wir gehen weiter zwischen Steinwänden bis zu einer asphaltierten Straße. Hier gehen wir links auf der betonierten Straße bis zum Platz bei der "Hauptstraße". Hier sind Bänke mit Aussicht aufs Tal, ein Telefon und eine Bushaltestelle (1 Std. 25').

Nach einer halbstündigen Rast machten wir uns auf den Rückweg und suchten den Beginn von Walk 21 (0:00). Von dem Platz aus gingen wir rechts in das Dorf und immer der Straße nach, 1x links, dann rechts unter einem Haus durch. Dann folgen wir dem Feldweg aus dem Ort hinaus und kommen etwas später an einem schönen, gelben, allein stehenden Wohnhaus vorbei. Wir gehen einfach immer gerade diesen Feldweg weiter und ignorieren einen Abzweiger nach rechts.

Einige Minuten später kommen wir zu einer Wegkreuzung (0:20). Hier folgen wir dem Weg nach rechts (Stein vor uns am Boden mit blauem Pfeil). Ab hier geht es relativ steil bergab und feiner Schotter auf hartem Untergrund erfordert erhöhte Vorsicht, damit man nicht ausrutscht (Blicke auf Anaxos, Petra & Molyvos). Wir folgen nun immer diesem Feldweg nach unten, bis wir zur Umfahrungsstraße kommen (0:50). Hier gehen wir links und dann rechts auf der Straße zurück zu unserem Hotel (1 Std. 5').

 

9. Tag: Geheimtipp Sandstrand

Wetter:     25°C, etwas windig                                             Fahrtzeit:    2 Std.
Strecke:    76 km                                                                Abfahrt:      9:53

Endlich durfte mein Mann einmal richtig lange schlafen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg, um den Sandstrand einen zweiten Besuch abzustatten. Um 10:53 kamen wir an und gingen erst mal eine Runde am kleinen Hafen. Wir entdeckten bei der Kirche einen alten Panzer, machten einen Blick in die Kirche und machten es uns danach am Strand gemütlich. Außer uns war nur ein einziges Pärchen da. Wir wateten etwas durch's Wasser, aber zum schwimmen war es eindeutig zu kalt. Das Wasser hatte ca. 20°C, viel zu kalt, weil es an der Luft auch nicht mehr als 25°C hat.

       

Eine Taverne gibt es auch, die hätte sogar schon geöffnet gehabt, wir haben es aber trotzdem vorgezogen, wieder an die Poolbar Mittag essen zu gehen. So machten wir uns um 13:15 auf und waren um 14:15 im Hotel zurück. Heute aßen wir 1x griechischen Salat und 1x Clubsandwich mit 2 Getränken und zahlten € 12,30. Das Essen dort (außer die Pizza) ist wirklich sehr gut.


Der Blick von der Poolbar nach Petra. Fotografiert am schlechtesten Tag der ganzen 2 Wochen .

 

Am Abend fuhren wir nach Molyvos, um zu essen. Ich wollte eigentlich in das auf der Seite www.lesvos.com empfohlene Grill House gegenüber von Christines Bar, aber irgendwie landeten wir im Grillhouse "To Xavi" (oder war das eh gemeint - ich hab keine Ahnung). Dieses Lokal ist an der Straße, die vor Nikos' Fahrradverleih bergwärts abzweigt, nach ca. 200 m links. Man sitzt auch auf so einem Stelzenbalkon und hat einen herrlichen Ausblick.

In der Karte sind alle Speisen mit Bildern abgedruckt. So nahm sich mein Mann 1x Porkfilet ala Creme (wie ein Champignonschnitzel nur mit feinem Schweinslungenbraten) und ich 1x Fischplatte. Das Essen war ausgezeichnet und vor allem das WC ist der Hammer. Ein richtiges, neues, schönes, sperrbares WC - eine Seltenheit in Griechenland. Wir bezahlten € 23,90 und gingen Richtung Meer zur Olivenpresse. Wir kamen am Strand zum Uferweg, der sehr schön angelegt ist. So bummelten wir zum Auto zurück und ließen den Tag bei guten Cocktails an der Hotelbar und einem schönen Sonnenuntergang ausklingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Tag: Wanderung von Molyvos nach Petra

Wetter:     25°C                                                                    
Gehzeit:    2 Std.                                                             Strecke:    ca. 9 km

Wir folgten dem Wanderführer von Mike Maunder Walk 7.

Gleich in der Früh ging ziemlicher Sturm, doch der legte sich rasch. Nach dem Frühstück wollten wir mit dem Bäderbus (fährt zwischen Anaxos - Petra - Molyvos hin und her) um 9:40 nach Molyvos fahren. Da ich aber das Schild zur Bushaltestelle (direkt vor unserem Hotel ) nicht gesehen habe, haben wir an der falschen Stelle gewartet (dort standen in der Früh öfter viele Leute und warteten, also dachte ich, das muss die Haltestelle sein). Als der Bus einfach an uns vorbei fuhr, wussten wir, hier hält er nicht .Also gingen wir zu Fuß zuerst nach Petra und fuhren mit dem Taxi nach Molyvos. Auch da schnappte uns eine Griechin das einzig zu der Zeit verfügbare Taxi vor der Nase weg - also hieß es wieder warten .

 

Das Taxi kostete € 6,- und um 10:20 ging es endlich los mit der Wanderung (0:00). Von der Eselfarm, an der Straße nach Eftalou, gehen wir den linken Weg vom Pinienwald. Dort wo sich der Weg an einem Felsen teilt, biegen wir links ab, gehen über den Hügel bis zu einer T-Kreuzung (vor einem Zaun), an der wir uns rechts halten und gehen zwischen Gemüsegärten und Olivenhainen weiter.

 

An der nächsten Gabelung zweigen wir links ab (0:15). Wir überqueren eine Brücke und etwas später einen kleinen Bach, der durch einen Durchlass fließt. Dann geht es etwas bergauf auf einen Hügel. Nach der Kuppe zweigt ein Weg scharf links ab, den wir ignorieren. Wir gehen immer den Feldweg entlang bis wir zur Straße Molyvos (Mήθυμνα) - Vafios (Βαφειός) kommen (0:30). Hier gehen wir links ca. 200 m die Straße weiter und biegen dann rechts in eine Asphaltstraße ab. Kurz vorher stehen gelbe und grüne Wegweiser nach Petra (0:38).

Wir gehen diese Straße weiter, bis auf einem kleinen Hügel rechts das Wasserreservoir erscheint. Hier wurde gerade gearbeitet, das komplette Wasser war ausgelassen.

Vorbei am Reservoir beginnt ein leichter Anstieg mit einem Wald zur Rechten (0:50). Dort kamen uns das erste Mal Wanderer entgegen, darunter auch eine Dame im Bikini .

 

 

 

Auf der Hügelkuppe wird die Straße zum breiten Feldweg, dem wir immer weiter folgen. Dabei ignorieren wir einen Abzweig nach rechts bergauf. Petra kommt ins Blickfeld. Bei einer Gabelung gehen wir rechts bergab (1:10). Hier ist es ziemlich steil und rutschig. Bei einer weiteren T-Kreuzung gehen wir auch rechts, immer dem inzwischen wieder asphaltierten Weg nach (1:20).

Diese Straße führt lange bei Gärten vorbei und zieht sich endlos dahin. Nach 1:45 kommen wir zur Straße Petra (Πέτρα) - Kalloni (Καλλονή), überqueren diese und gehen die gegenüber liegende Straße weiter bis zur Uferstraße von Petra. Hier gehen wir links bis zur Platia und lassen uns nach 1 Std. 55' in der Pizzeria "O Faros" nieder.

Mittlerweile ist es schwül und diesig. Nach 2x Pizza Hawaii mittelgroß und 2x Cola light löhnten wir € 24,-. Die Pizzen waren nicht schlecht, aber relativ fett, außerdem auch sehr teuer. Nach 20' Heimmarsch waren wir im Hotel. Hier fing es an zu regnen.

 

11. Tag: Aquädukt bei Lambou Mili und Moria, Rundgang Mytilini

Wetter:     25°C                                                                  Fahrtzeit:    2,5 Std.
Strecke:    130 km                                                              Abfahrt:      9:10

Heute machten wir uns auf den Weg, um die Aquädukte bei Lambou Mili und Moria anzusehen. Bei den Flamingos nach Kalloni machten wir einen kurzen Fotostopp.

         

Wir fuhren weiter und suchten den Anfangspunkt der Wanderung 4 des Sunflower Reiseführers. Ich versuchte auf der dabei abgebildeten Karte den Weg zu finden. Nach 15 Minuten Irrfahrt parkten wir unser kleines Auto um 10:30 bei einem großen Firmengebäude rechts von der Straße (von Kalloni kommend). Dann versuchten wir den Weg vom Ende der beschriebenen Wanderung zurückzuverfolgen. Wir dachten, wir wären richtig, bis wir mitten in von Fliegen auf Ziegenscheiße überhäuften Olivenhainen standen und die Beschreibung absolut nicht mehr stimmen konnte      .

Aber irgendwo hier muss doch dieses verdammte Aquädukt sein, dachten wir uns und kletterten in zwei verschiedenen Richtungen den Hügel hinunter. Njet, nix, nada - kein Aquädukt in Sicht. Also - - nix wie weg, bevor ich selbst zur Fliege werde. Um 11:30 waren wir wieder bei unserem Wagen und fuhren weiter nach Moria. Dort misstraute mir mein Schatz bei einer Kreuzung und fuhr links statt rechts. Zu seiner Verteidigung muss ich jedoch anmerken, dass ein komisches Fahrverbotsschild bei einer Baustellenabsperrung stand.

Also vor bis zur Hauptstraße, rechts Richtung Mytilini und abermals rechts Richtung Moria. Dieser Ort war gerade eine einzige Baustelle. Ich glaube auf der Insel wird gerade überall der Kanal verlegt (auch in Petra war an drei Stellen die Straße aufgerissen). Durch die enge Einbahn durch, links abgebogen in den Ort, durch ganz enge Gässchen kommt man zum gut ausgeschilderten Aquädukt.

Es führt eine Straße bis vor's Aquädukt selbst und eine Schotterpiste weiter. Wir parkten uns schon etwas früher ein und gingen zu Fuß ca. 5'. Mein Mann ging ein Stück vorbei, um es auch von der anderen Seite zu fotografieren, aber da standen wilde, freilaufende Esel. Als die auf ihn zukamen, suchte er schnell das Weite. Ich wollte schon nach unseren Äpfeln kramen, damit sie nicht uns fressen .

Zurück beim Auto machten wir uns auf den Weg in die Inselhauptstadt Mytilini. Wir parkten gleich beim Kastro (12:25) und gingen zu Fuß zum Hafen. Ja, was soll ich sagen. Die Odos Kountouriotou führt um das Hafenbecken herum. Es ist ein schöner, breiter Gehsteig vorhanden und seit vorigem Jahr gibt es sogar Ampeln. Der Verkehr dort ist aber einzig und allein mit absolut chaotisch, irre oder katastrophal zu bezeichnen.

Um 12:55 ließen wir uns an der Südseite des Hafens im "Το φαναρι" nieder. Wenn ich mich recht erinnere ist das das 2. oder 3. Lokal dort. Auch das nächste hat recht nett ausgesehen und das Essen, das serviert wurde, duftete bis zu uns rüber. Wir bekamen sofort die Speisekarten und wenig später eine große Flasche Wasser und getoastetes Weißbrot, ohne es zu bestellen. Die Karte ist sehr umfangreich, aber ich blieb wieder einmal bei Souvlaki hängen und mein Mann aß grilled Chicken, dazu nahmen wir noch Tzatziki.

Das Essen war sehr gut, nur das Hühnchen ein wenig trocken, das Tzatziki für uns genau richtig (mit wenig Knoblauch). Als wir zahlen wollten, kam lange Zeit keiner und plötzlich wurde uns ein Puddingtörtchen mit 2 Löffel serviert. Wir sahen uns nur fragend an, aber natürlich verputzten wir auch das noch. Letztendlich bezahlten wir € 19,20 (Wasser und Brot dabei, der Pudding nicht).

Nach gut einer Stunde gingen wir durch die Odos Ermou zurück Richtung Kastro. Für uns war das nur eine schmale Gasse mit vielen, nicht allzu schön aussehenden Häusern, wo die Geschäfte drin waren und man ständig aufpassen musste, nicht von einem Roller oder Auto angefahren zu werden. So kehrten wir schnell zur Hafenstraße zurück und schauten noch bei der "Freiheitsstatue" vorbei, die in Blickrichtung Türkei beim Strandbad steht.

Um 14:45 bestiegen wir unser Auto und fuhren auf direktem Weg über Kalloni zurück zum Hotel, wo wir um 15:50 ankamen. Am Abend gab es dann endlich - FUSSBALL EM

 

12. Tag: Aquädukt bei Lambou Mili

Wetter:     26°C                                                                  Fahrtzeit:    1 3/4 Std.
Strecke:    75 km                                                                Abfahrt:      10 Uhr

In der Nacht war ein ziemlicher Krawall im Nebenzimmer. Da machte sich wohl langsam der Lagerkoller breit . Bis halb eins gab's Gekreische und von 1 bis 3 Uhr morgens kam irgendwo lautes, griechisches Gedudel. Ich hatte das Glück schon eingeschlafen zu sein, bevor die Nachbarn heim kamen und wenn ich mal schlafe, dann weckt mich nichts so schnell auf. Nur mein armer Göttergatte wälzte sich bis zum Ende der Musik schlaflos herum, also ließ ich ihn in der Früh länger liegen.

Beim Frühstück machten wir kurze Lagebesprechung, was wir mit dem heutigen Tage wohl anfangen sollten und beide kamen wir zu den Entschluss, es nicht auf uns sitzen lassen zu können, dieses blöde Aquädukt nicht gefunden zu haben. Also Rucksack gepackt und Abfahrt zur nächsten Tankstelle (18l - € 23,-).

Bei der Fahrt Richtung Lambou Mili habe ich mir dann noch einmal den Plan rausgesucht und wenn man eine Seite zurück blättert, findet man die Beschreibung zum Aquädukt auch in die richtige Richtung . Da wir jedoch ein Stück vorher auch einen Wegweiser dorthin gefunden haben (ist nur von Richtung Mytilini kommend lesbar), beschlossen wir, auf dem breiten Feldweg zu gehen und nicht wieder durch die Ziegenkacke den Berg runter zu kraxeln. Um 10:50 gingen wir los. Der Weg führt durch Pinienwälder und links davon ist die ganze Zeit ein ausgetrocknetes Bachbett. Nach 40' Wanderung sahen wir es dann endlich - das Aquädukt .

   

Es befindet sich links einen Abhang hinunter, dort ist es ziemlich steil, aber natürlich mussten wir runter kraxeln. Am Vortag waren wir gegenüber auf dem Hügel mit den Olivenbäumen (rechtes Bild - Hintergrund) und haben 1x rechts gehen verabsäumt. Dadurch sind wir am Hügel viel zu weit entlang gelaufen, statt den Bergrücken hinunter.

Um 11:50 waren wir zurück auf dem Weg und 12:30 beim Auto. Die Wanderung ist größtenteils schattig und schön zu gehen. Nach 50' Fahrt saßen wir an der Poolbar im Hotel und bestellten 1x Clubsandwich und 1x Clubsandwich mit Chicken. Wir bekamen, so wie jeden Tag, ein Gratis - Dessert dazu und bezahlten mit 2 Eistee und 1 Cola nur € 13,-.

 

13. Tag: Agia Paraskevi - Kremasti Brücke

Wetter:     25°C                                                                  Fahrtzeit:    1,5 Std.
Strecke:    65 km                                                                Abfahrt:      9 Uhr

Auch heute Nacht hörten wir Neuankömmlinge bis 23:30 mit den Koffern durch die Anlage rollen, aber trotzdem kämpften wir uns früh auf und fuhren um 9:05 los Richtung Agia Paraskevi. Es gibt einen Abzweig vor Kalloni. Das ist ein Feldweg und müsste direkt zur Kremasti Brücke führen. Nach einem kurzen Stück wurde es aber zu rumpelig und wir schonten unser Auto, indem wir umkehrten und auf der "normalen" Straße über Kalloni und Kambos fuhren.

Durch Agia Paraskevi fährt man wieder einmal durch sehr enge Gässchen, wo man sich nicht mehr sicher ist, ob man hier wirklich noch fahren sollte oder darf. Aber ja doch, in Griechenland sind das die ortsüblichen Durchfahrten.

 

 

 

Um 9:55 parkten wir vor der Kremasti - Brücke. Dort ist locker Platz für 10 Autos, wenn nicht mehr. Gerade als wir losgehen wollten, kam ein undefinierbares Geräusch mitsamt einer Staubwolke auf uns zu .

 

 

 

 

Oh - Schafe - die werden doch nicht ............ oh doch - sie gehen brav über die Brücke - steht ja schon lange genug hier herum

 

Dann bleibt der Leithammel auf der Brücke stehen und alle warten bis es weitergeht - yipiiieeeeeeeee - im Sauseschritt - lauf

       

VOLL SÜß

 

Oh -  - noch ein Schaf 

Späßchen am Rande - neben der Brücke steht eine Tafel mit einer Wanderkarte. Auf den Wegen findet man immer wieder solche Tafeln und auch Wegweiser.

Hier noch ein Detailfoto der Wanderkarte:

Es sind die Entfernungen der einzelnen Punkte und die Lage der Sehenswürdigkeiten, wie Klopedi Tempel und Kloster Taxiarches eingetragen.

 

So nett die Schafe auch waren, leider hinterließen sie viele, viele Fliegen, die mir mächtigst am Zeiger gingen. Irgendwann hatte ich sie abgeschüttelt, erschlagen oder zu Tode gebrüllt. Nun gingen wir aber wirklich los (0:00). Ich hatte mir vom Sunflower Reiseführer einen Teil der Wanderung 24 heraus geschrieben. Wir suchten also den Anfang der Wanderung. Wir gingen so, wie ich vermutete und kamen irgendwann zu einem Wegweiser, der in eine andere Richtung wies, als ich mir gedacht habe.

Irgendwie war da der Wurm drin. Jedenfalls kamen wir dann wenigstens zu dem Flussbett (0:40), das ich mir auf google earth ausgedruckt habe, um ja die richtige Stelle des Überquerens zu finden. Ich habe keine Ahnung, ob das richtig war, aber nach einem wirklich steilen, steinigen und rutschigen Stück Weg kamen wir zum Kloster Taxiarches (1:00). Dort stand auch wieder eine Tafel. Ich studierte inzwischen meine Aufzeichnungen und diese Wanderkarte, als ich draufkam, dass ich einen anderen Parkplatz als Ausgangspunkt der Wanderung vorgesehen hatte .

 

 

Wir beschlossen der Karte nach in einer Schleife zurück zum Feldweg und zur Brücke zu gehen. Nach 1:20 kamen wir zu einem Rastpunkt (die stehen auch oft direkt neben den Straßen als Aussichtspunkt).

 

 

 

Nach 10' Rast gingen wir den Feldweg weiter und kamen nach 1:37 erneut zu einer Tafel und einem Wegweiser rechts durch die Olivenhaine den Hügel hinunter. Wir sahen uns fragend an und entschieden: die werden ja schon wissen, was sie da anschreiben. Also dem Wegweiser und den folgenden roten Markierungen nach. Ca. 5' geht es so den Hügel runter, bis man zu einem ausgetrockneten, kleinen Bachbett kommt. Dort geht's gerade aus weiter - ja - wenn da nicht plötzlich 2 frei laufende Hunde wären . Na toll. Was nu

Der eine sitzt und schaut, der andere keift uns schon aus dieser Entfernung an. Wieder zurück über den Hügel rauf und den Weg weiter gehen ? Oder doch an den Hunden vorbei ? Nö - wir drehten um und gingen bis zu dem Bachbett zurück, hier jedoch nicht den Hügel hinauf, sondern links weiter. Hier war ein kleiner Weg erkennbar, der sich jedoch bald in den Olivenhainen verlief. Nach 2 Stunden standen wir nun hier - vor einem Stacheldrahtzaun an einer Stelle, wo wir über den Bach klettern könnten (vorher zu viel Gestrüpp). Auf der anderen Seite sah man mittlerweile einen richtigen Weg.

Zurück wollten wir nicht mehr, also rüber über den Zaun und auch den Bach.

 

Huch - geschafft - und endlich wieder ein Weg. Gefühlsmäßig war rechts die richtige Richtung, doch wer weiß. Wir wanderten mal weiter - blieb uns ja auch nichts anderes übrig. Und siehe da - nach 10', also insgesamt 2 Stunden 15', kamen wir zum Feldweg und sahen rechts auch gleich darauf unser Auto - freu (12:20).

               

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir zurück nach Agia Paraskevi und suchten das Museum in der Ölmühle. Dies ist gleich, von Kalloni kommend, am Ortsanfang auf der linken Seite. Ca. 150 m weiter geht es rechts zu einem Parkplatz (12:35). Ich bin ja nicht der Museumsgänger, aber dieses war wirklich faszinierend. Was da in kurzer Zeit geschaffen wurde, ist enorm.

    http://www.aegean.gr/culturaltec/CHIRONworkshop07/museumoliveoil.htm

 

 

Wir zahlten nur € 3,- Eintritt pro Person und bekamen einen deutschsprachigen Prospekt mit Erklärung dazu, wo was zu finden ist. Diese alte Ölmühle wurde mit EU-Geldern innerhalb kürzester Zeit renoviert.
 

Alle Maschinen und Bestandteile wurden liebevoll bis ins kleinste Detail restauriert. Es gibt Bildschirme auf denen eine Darstellung der einzelnen Vorgänge von der Ernte bis zum fertigen Öl abläuft. In einem Gebäude gibt es überhaupt auf Leinwand die Entstehungsgeschichte der alten Mühle im 19. Jh. und vieles mehr zu sehen.

 

Hier sieht man den Haupt - Antriebsriemen, der den Dampfkessel mit den verschiedenen, anderen Maschinen im Nebenraum verbindet. Es lässt sich nicht gut erklären, das muss man gesehen haben.

Es ist wirklich großartig gemacht. Jetzt weiß ich auch, was der genaue Unterschied zwischen kalt und warm gepresstem Olivenöl ist.

Um 13:45 machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel (14:25) und aßen wieder einmal bei der Poolbar zu Mittag. Heute gab es Club Sandwich (so ähnlich wie Toast nur doppelt so hoch mit Pommes) und ein Sandwich mit Ham and Cheese (getoastetes, gefülltes Baguette), dazu natürlich wieder 2 Getränke. Nur das Dessert war heute anscheinend schon aus. Zusammen zahlten wir € 10,-.

Es war schon geraume Zeit etwas stürmischer als sonst und gegen 16 Uhr kam heftiger Wind auf. Kurz darauf zogen dunkle Wolken auf, es begann zu blitzen, donnern und schließlich auch zu regnen. Das dauerte aber nicht lange und bald war alles wieder vorbei.

 

14. Tag: Petri - Anaxos

Wetter:     24°C                                                                  Strecke:    65 km

An diesem Morgen war es ziemlich grau und genau heute ging ich die Anlage fotografieren (ja, man sieht's an den Hotelbildern).

Wir hatten an unserem letzten Tag nicht mehr viel vor. Da mein Mann schon am Vortag Halsweh bekam und heute kränkelte, gingen wir nicht wie geplant zu Fuß nach Petri, sondern fuhren mit dem Auto hinauf. Auch dort steht am Parkplatz vorm Ort eine Wanderkarte.

           

Nach einem kurzem Rundgang und ein paar Fotos (von Petri runter nach Petra) fuhren wir noch nach Anaxos. Da gingen wir eine kleine Runde am Strand entlang und waren um 11:45 zurück im Hotel. Dort machten wir es uns wieder bei der Poolbar gemütlich, schmatzten 2x Souvlaki mit üblichen Getränken um € 17,-.

Später machten wir einen Blick zur Hotelanlage Clara Beach und dem Hotel Aegean View. Der Weg vom Pool bis zu den Zimmern im Clara ist mit viel Stiegen steigen verbunden, sonst sieht es recht nett aus. Ich hatte beide Anlagen auch ins Auge gefasst, aber da sie doch noch etwas weiter vom Ortskern von Petra entfernt sind (zu Fuß gut noch mal 5-10') haben wir uns für das Alma entschieden. Ich würde es jederzeit wieder buchen, aber nur mit Meerblick, dann hat man das Problem mit der Straße nicht.

Danach faulenzten wir den ganzen restlichen Tag. Am Abend gingen wir zum Abschluss noch einmal in die Taverne "Avlaki" zum Beach hinunter. Da mein Mann noch immer sehr starke Halsschmerzen hatte, bestellte er sich eine Hühnersuppe. Ich aß, wie sollte es anders sein - Souvlaki , dazu gab es Tzatziki und einen griechischen Salat. Mit 2 Cola light kamen wir diesmal auf € 23,50. Danach gingen wir das kleine Stück zum Bootsanlegesteg und warteten auf den Sonnenuntergang.

 

 

15. Tag: Heimflug

Wetter:     26°C

Geplanter Abflug war um 11:10 und Abholung durch den Autobus um 7:35. Alle anderen Gäste wurden erst 3 Stunden vor Abflug geholt, aber wir sahen zu, dass wir mit dem Mietwagen auch um 7:45 spätestens wegkamen. Wie uns andere Gäste am Flughafen berichtet haben, fuhren sie noch nach Anaxos, um dort Mitreisende abzuholen.

Wir fragten am Vorabend, ob es möglich wäre, bereits um 7:15 zu frühstücken (Beginn normal 7:30). Es war überhaupt kein Problem. Um 7:10 gingen wir mit unserem Gepäck runter, räumten gleich alles ins Auto und danach ging's ans futtern. Um 7:40 machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Kurz vor Mytilini tankten wir unseren Kia noch mal voll (ca. 15 l). Kurz nach der Tankstelle kommt eine Umleitung. Ich glaube die Straße in die Hauptstadt wird hier verbreitert. Wir fanden ohne Probleme (dieses mal sagte ich auf Nachfrage meines Mannes, ob ich sicher wäre, dass wir rechts fahren müssen einfach - JA !!! - was weiß ein Fremder) durch die Hauptstadt und kamen gegen 9 Uhr am Flughafen an.

Abgabetermin für unseren Mietwagen war für 10 Uhr ausgemacht und so stellten wir ihn erstmal ins Halteverbot direkt vor dem Flughafen (nach den Taxiparkplätzen). Dort stand er auch bei unserer Ankunft. Wir sahen nach, ob vielleicht schon eingecheckt werden könnte. Angeschrieben war es schon und ein Kofferpaar stand auch bereits dort. Also stellten wir unseren Kram dazu. Dann machten wir abwechselnd kleine Erkundungstouren, ob von Billy's Car rent schon wer vor Ort ist.

Gegen 9:15 kam dann auch der Bus unseres Reiseveranstalters. Ziemlich im gleichen Moment wurde der Schalter geöffnet und 2 Minuten später sogar noch ein zweiter. Der Check-in erfolgte reibungslos, dann brachten wir die Koffer noch zum Durchleuchten und fort waren sie. Um 9:25 sah ich dann die Dame von Billy's draußen, so konnten wir das Auto auch gleich zurückgeben. Alles verlief reibungslos. In der Halle hatte inzwischen auch das Gate geöffnet und wir konnten gleich durchmarschieren.

Die Maschine hatte um 10:50 "boarding completed", aber leider bekamen wir bis 11:15 von Athen nicht die Erlaubnis zu fliegen. Dann hoben wir mit Lauda Air ab Richtung Heimatflughafen Wien - Schwechat. Zu Essen gab's, typisch Österreich, Wiener Schnitzel. Nach 14 Tagen Souvlaki eine willkommene Abwechslung . Die Landung war ein wenig verweht und rumpelig, aber pünktlich um 12:20 Ortszeit. Unser Gepäck lief bereits am Band vorbei, als wir dort hinkamen und schwupp-di-wupp hatte uns der Alltag wieder.

 

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