Datteln - Mopartreffen

 

Das Hobby meines Mannes sind amerikanische Oldtimer. Als Mopar bezeichnet man alle Autos, die dem Chryslerkonzern entstammen, wie Dodge, Plymouth, Jeep, natürlich Chrysler und ein paar kleinere Marken.

Da ich mittlerweile auch dem "Moparismus" erlegen bin, haben wir uns 2006 auf die Fahrt nach Datteln, zum größten Mopartreffen Deutschlands, begeben. Auch hier verweise ich gerne wieder auf die Homepage von Tom (www.moparforum.at), wo ausführlich über diese Autos berichtet bzw. diskutiert wird.

Die Fahrtzeit mit diesen Oldies ist natürlich länger, als wenn man mit dem Neuwagen mit 150 Sachen über die Autobahn düst. Angaben sind ungefähre Zeiten.

 

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1. Tag: Wien - Deggendorf, 385 km, 5 Std.

Am 2. Juli war es endlich soweit. Wir packten alles in unseren Kofferraum und stiegen aufs Gaspedal unseres Dodge Challengers, BJ 1971. Unsere Reiseroute führte uns zuerst auf die A4, dann durch Wien und auf der A21 bzw. A1 bis Wels/ Nord. Dann runter auf die B137 bis Eferding und danach immer der B130 und später der Donau entlang bis Passau. Dort auf die A3 bis Deggendorf, wo wir am Nachmittag ankamen.

 

Wir machten einen Stadtrundgang. Der Hauptplatz gefiel uns sehr gut und wir ließen uns in einem Kaffee-Restaurant eine Torte schmecken. Für den Hunger vorher und nachher hatten wir Jausenbrote mit. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Stadt und kamen im Hotel Donauhof vorbei. Dort bezogen wir um ca. 16 Uhr unser Zimmer. Vom Fenster aus sahen wir ein Riesenrad, gingen Abends drauf zu und kamen zu einem Volksfest. Nach 1 Stunde hatten wir genug vom Trubel und zogen uns in unser Hotel zurück.

 

 

 

 

 

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2. Tag: Deggendorf - Weichersbach im Sinntal, 380 km, 5 Std.

Nach einem wunderbaren Frühstück packten wir unsere Sachen ein und fuhren auf die A3 bis Erlangen. Dann auf die A73 bis Forchheim.


 

Wir parkten unser Auto und vertraten uns etwas die Beine. Außerdem gingen wir in eine Pizzeria und stillten unseren Hunger. Nach etwa einer Stunde fuhren wir wieder auf die A73 bis Bamberg.

 

Dort auf die A70 bis Schweinfurt/ Werneck. Von hier aus ging's weiter auf der Bundesstraße 26 über Arnstein nach Karlstadt.

 

 

 

Sowohl Arnstein als auch Karlstadt sind sehenswert. Wir gingen wieder etwas spazieren und genossen in Karlstadt einen Kaffee in der Fußgängerzone.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach machten wir uns  auf den Weg durch das Sinntal bei Burg Rieneck und Schwarzenfels vorbei nach Weichersbach. Dort hatte ich das Zimmer bereits reserviert. Viele Ansprüche durfte man nicht stellen, aber aus dem Fenster sahen wir auf unser Auto und WC hatten wir auch im Zimmer - was will man mehr . Abends gingen wir noch durch den Ort und fielen dann erschöpft ins Bett.

 

 

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3. Tag: Weichersbach - Datteln, 390 km, 5 1/2 - 6 Std.

Nach dem Frühstück hieß es wieder - "start your engine" - und los ging's Richtung Fulda. In Eichenzell fuhren wir auf die A7 auf und weiter bis Bad Hersfeld West. Hier kurvten wir über die Landesstraßen über Hergetsfeld nach Hülsa.

 

 

Hier parkten wir unseren Oldie bei der Mehrzweckhalle und wanderten durch die Lochbachklamm. Am oberen Ende angekommen, verzehrten wir unsere Jause und gingen den selben Weg zurück. Es war eine willkommene Abwechslung zu den vielen Kilometern grauen Asphalt.

 

 

 

Nach gut einer Stunde waren wir wieder bei unserem Bolliden und setzten unsere Reise fort. In Homberg/ Efze fuhren wir wieder auf die A7 bis zum Kasseler Kreuz. Dort weiter auf die A44 bis Büren. Von hier machten wir einen Abstecher über Rüthen zum Möhnesee. Nach einem herrlichen Mittagessen ging's zur Autobahnauffahrt Soest und über die A44, die A1 und letztendlich die A2. Von der Autobahnabfahrt Henrichenburg war es nur mehr ein Katzensprung bis Datteln.

 

Hier trafen wir unsere Freunde aus Österreich, die mit 2 Wagen direkt über die Autobahn mit Übernachtung in Ingolstadt rauf kamen. Sie hatten fast die ganze Fahrt über Regenwetter. Bei uns war es zwar auch nicht sonnig und heiß, aber doch größtenteils trocken. Außerdem braucht man ohne Klimaanlage in einem alten Auto sowieso keine 35°C Außentemperatur.

 

Nach dem Zimmerbezug fuhren wir alle drei noch einen Sprung zum Treffen, um einmal die Lage zu checken.

 

 

Bereits heute hatten sich einige Autos aus Holland und Deutschland versammelt, aber nach unserer anstrengenden Fahrt, waren wir ziemlich müde. Einer unserer Freunde schlug dort sein Zelt auf, wir jedoch kehrten mit Günther samt Family zum Hotel am Ring zurück, aßen dort miteinander zu Abend und fielen müde in die Federn.

 

 

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4. Tag: MOPARTREFFEN

Heute war es endlich soweit. Nach einem ausgiebigen, tollen Frühstück fuhren wir zusammen zum Auto waschen. Nach den vielen Kilometern war das natürlich Pflicht für jeden Autofreak. Beim Treffen erwarteten uns bereits viele Mopars und einige bekannte Gesichter. Wer sich für das Treffen an und für sich interessiert -

  www.moparshop.net/m_moparmeet2006.php Hier gibt's viele, viele Bilder.

 

Hier einige von uns:

 

   

 

 

 

Hier bin ich gerade fleißigst am Auto putzen. Es hat sich nämlich Thomas Frankenstein von der Zeitschrift "Chrom & Flammen" angekündigt.

Er möchte unser Auto und auch das unseres Freundes für eine der nächsten Ausgaben ablichten.

Es waren echt tolle Berichte - danke !!!

www.c-u-f.de
Ausgabe 10 (Seite 24) + 11/2007 (Seite 30)

 

 

 

 

 

Am Abend war, wie jedes Jahr, das 1/4 Meilen-Rennen am Flugfeld bei Marl-Sinsen angesagt.
Das ist der absolute Oberhammer.

 

Leider gab es heuer eine Baustelle bei der Ortsausfahrt aus Datteln und deshalb brauchten wir ca. 1 Stunde vom Gelände bis zur Autobahn. Hier nahmen die Autos Aufstellung zum rausfahren.

 

 

 

 

 

Und hier noch einige Bilder vom Beschleunigungsrennen.

 

       
            Das Flugfeld von Amis eingenommen                Unser Challenger hatte gegen Tom's Cuda keine Chance

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auch Burnouts sind an der Tagesordnung

 

 

 

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5. Tag: Datteln - Tauberbischofsheim, 350 km, 4 Std.

Nach dem Frühstück schauten wir noch kurz beim Treffen vorbei, um uns zu verabschieden. Dann ging's auch schon wieder los Richtung Heimat. Über die A2 bis Dortmund West und dann Richtung Süden auf der A45 bis zum Seligenstädter Kreuz. Dort rauf auf die A3 weiter bis zur Abfahrt Wertheim. Von dort weg fuhren wir durch das Taubertal nach Tauberbischofsheim.

Auch diese Stadt hat uns wieder super gefallen und wir mussten feststellen, dass sämtliche deutschen Städte, die wir bis jetzt besucht hatten, wirklich sehr schön sind.

       

Als erstes suchten wir ein Hotel und wurden im Badischen Hof fündig. Dann machten wir einen Stadtrundgang und kehrten zum Abendessen in eine Pizzeria ein. Nach einem gemütlichen Essen gingen wir zum Hotel zurück, sahen noch etwas fern und schliefen bald ein.

 

 

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6. Tag: Tauberbischofsheim nach Hause, 700 km, 8 - 9 Std.

Gestärkt durch ein gutes Frühstück verließen wir diese schöne Stadt, um über Bad Mergentheim und Creglingen nach Rothenburg ob der Tauber zu fahren. Hier waren wir schon einmal vor 7 Jahren, als wir in Essen das Musical Elisabeth besucht haben. So hielten wir uns nicht weiter auf und fuhren schnurstracks auf die A7, dann weiter auf der A6 nach Nürnberg und die A3 nach Passau. Eigentlich wollten wir noch einmal in Österreich bei Bad Schallerbach übernachten und am nächsten Tag den Vogelpark Schmieding besichtigen.

Da aber die Wettervorhersage für den nächsten Tag besonders schlimm war und sich auch hinter uns schon schwarze Wolken türmten, fuhren wir so schnell als möglich nach Hause. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wo es angefangen hat zu stürmen und schütten und wo es wieder aufhörte, aber es waren sicherlich 100-150 km dabei, die ich lieber versäumt hätte.

Völlig erschöpft kamen wir irgendwann in der Nacht heim, aber die Hauptsache war, unser Oldie stand ohne Hagelschaden in der Garage.

 

 

Restliche Urlaube                                                                                                                                index